Zeittafel zur Geschichte der Jugendmusikbewegung bis 1933  
               
Ereignisse: Veröffentlichungen:
  1901  

Der von Karl Fischer in Steglitz 1896 gegründete Schülerverein erhalt den Namen „Wandervogel". „Singmeister' am Gymnasium Steglitz war Max Pohl, Lehrer von Hans Breuer .

     
           
 

  1905        

„Des Wandervogels Liederbuch", hrsg. vom „Wandervogel e. V." Steglitz. Zickfeldt, Berlin.

           
 
  1906  

August Halm kommt als Musiklehrer nach Wickersdorf, wird zum Be­gründer der musikalischen Kultur an der Freien Schulgemeinde .

     
           
 
  1909        

„Der Zupfgeigenhansl", hrsg. von Hans Breuer. (Selbstverlag.) 4. Aufl. 1911 bei Hofmeister, Leipzig.

           
 
  1910  

Pfingsten: Wandervogeltagung auf der Sachsenburg a. d. Unstrut, gibt den Anstoß zur Herausgabe der Wandervogelliederblatter.

     
           
 

1912

„Unsere Lieder". Singbuch für Österreichs Wandervogel, i.A. des Österr. Wandervogels hrsg. von Rudolf Preiß. Hofmeister, Leipzig.

„Wandervogel-Liederbuch". Hrsg. von Frank Fischer. Hofmeister, Leipzig.

   

1913

Erster Gautag der schlesischen Gruppen der kath. Jugendbewegung „Quickborn" im „Heimgarten" Neisse-Neuland. (Ab 1923 Heim­volkshochschule.) Mitbegründer: Klemens Neumann, musikalischer Führer des „Quickborn".

„Deutsche Liedlein aus Österreich". Gesammelt und zur Laute ge­setzt von Julius Janiczek (Walther Hensel).

Hofmeister, Leipzig.

 

1916  

„Sonderheft zum Ausbau unserer musikalischen Kultur", hrsg. von Fritz Jode, mit Beitragen von Jode, Wyneken, Halm. In: „Der Wande­rer, Monatsschrift für freideutsches Leben des Bundes deutscher Wan­derer' Heft 7/8. Adolf Saal, Hamburg.

   

1917

„Jenaer Liederblatt", mehrst. Gesange und Lautenlieder mit Beglei­tung von Violine u. Flöte, hrsg. von Fritz von Baußnern, Wandervogel e.V., Oranienburg.

„Die Laute, Monatsschrift zur Pflege des deutschen Liedes und guter Hausmusik", hrsg. von Richard Möller. Zwißler, Wolfenbüttel.

 

1918

22. 8. Richard Möller, Herausgeber der „Laute", gestorben. Oktober:

Fritz Jöde übernimmt die Herausgabe der „Laute".

„Musikalische Jugendkultur, Anregungen aus der Jugendbewegung", hrsg. von Fritz Jode. (Beitrage von Wyneken, Halm, Jode, Reichen­bach u. a.) Adolf Saal, Hamburg.

 

 
     
 

1919

Gründung der „Neudeutschen Musikergilde" in Erfurt, Leitung Fritz Jöde.

1.-6. Oktober: Musikerziehungswoche der Schulgemeinde Dürer­schule in Hochwaldhausen, Leitung: Hilmar Höckner .

Erwerb der Burg Rothenfels am Main für die kath. JB, sie wird später Zentrum der musikalisch-liturgischen Arbeit des „Quickborn".

Beginn der Reihe „Hausmusik" als Beihefte zur „Laute", hrsg. von Karl Gofferje.

Fritz Jode: „Musik- ein pädagogischer Versuch für die Jugend". Zwißler, Wolfenbüttel.

Fritz Jode: „Musik und Erziehung, ein pädagogischer Versuch und ei­ne Reihe Lebensbilder aus der Schule". Zwißler, Wolfenbüttel.

„Der Prager Spielmann, Alte und neue Weisen, zu singen und auf al­lerlei Instrumenten zu spielen". Hrsg.: Walther Hensel. Bohmerland­verlag (Staudaverlag), Eger. Olga Janiczek-Pokorny (Hensel): „Erneuerung und Veredelung der Hausmusik" mit Anhang: „Ratgeber zur Hausmusik", von Dr. Julius Janiczek (Hensel). Bohmerlandverlag, Eger.

 
 
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